Unternehmertum bedeutet für Matthias Vickermann, Verantwortung zu übernehmen, für Menschen, Produkte und Ideen.
UNTERNEHMERTUM
Mit Vickermann & Stoya hat er eine Marke aufgebaut, die für handwerkliche Exzellenz und zeitlose Eleganz steht.
Die Verbindung von Tradition und Design hat die Manufaktur international bekannt gemacht.
Die Entstehung einer Haltung
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Vom Handwerk zum Unternehmer
Alles begann mit einer Idee, einer Schuhgröße 50 und der Faszination für ein Handwerk, das Präzision, Kreativität und Persönlichkeit vereint. Mitte zwanzig entschied sich Matthias Vickermann, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und kurze Zeit später gemeinsam mit Martin Stoya eine eigene Manufaktur aufzubauen.
In den ersten Jahren standen beide Gründer selbst an der Werkbank. Parallel dazu widmete sich Matthias Vickermann dem Aufbau des Kundenstamms, der Entwicklung neuer Kontakte und den ersten Präsentationen der Manufaktur, zunächst in Baden-Baden, später weit darüber hinaus.
Mit dem Wachstum des Unternehmens, der Erweiterung des Teams und der Ausbildung des handwerklichen Nachwuchses verlagerte sich sein Schwerpunkt zunehmend vom Handwerk auf die strategische Entwicklung und den Vertrieb. Neue Ideen, Kooperationen und Partnerschaften eröffneten der Manufaktur zusätzliche Perspektiven und machten sie einem immer größeren Publikum zugänglich.
Was mit regionalen Terminen begann, entwickelte sich über die Jahre zu Präsentationen in renommierten Hotels, zu Reisen innerhalb Deutschlands und ins Ausland sowie zu Maßtagen an Bord exklusiver Schiffe wie der MS Europa und der Sea Cloud.
Bis heute verbindet Matthias Vickermann dabei unternehmerisches Denken mit den Werten des Handwerks – stets mit dem Anspruch, Qualität, Persönlichkeit und Haltung in den Mittelpunkt zu stellen.
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Was mit lokalen Reparaturen und der Fertigung hochwertiger Maßschuhe begann, führte im Laufe der Jahre zu einer wiederkehrenden Beobachtung: Kunden aus ganz Deutschland fragten regelmäßig an, ob sie gemeinsam mit ihren Maßschuhen auch die Schuhe ihrer Partner, Freunde oder Familienmitglieder zur Reparatur einsenden dürften. Viele dieser Schuhe wurden aussortiert, obwohl sie mit überschaubarem Aufwand hätten erhalten werden können. Gleichzeitig wurde die Suche nach qualifizierten Schuhmachern vor Ort für viele Menschen zunehmend schwieriger.
Aus dieser Entwicklung entstand die Idee zu Shoedoc. Das Ziel war es, traditionelle Schuhreparaturen aus der Werkstatt heraus in die digitale Welt zu übertragen und den Zugang zu handwerklicher Reparatur deutlich einfacher zu gestalten. Kunden sollten ihre Schuhe unabhängig von ihrem Wohnort reparieren lassen können, ganz unkompliziert, transparent und ohne lange Wege.
Matthias Vickermann entwickelte ein Konzept, das die Erfahrung und Qualitätsansprüche einer Maßschuhmanufaktur mit modernen Abläufen verbindet. Aus einer zunächst einfachen Idee entstand eine eigenständige Marke, die heute Kunden im gesamten DACH Raum erreicht.
Shoedoc steht dabei für dieselben Werte wie Vickermann & Stoya, nämlich handwerkliche Qualität, ehrliche Beratung und ein bewusster Umgang mit Ressourcen.
So wurde aus einer Beobachtung aus dem Werkstattalltag ein Unternehmen, das traditionelles Handwerk und zeitgemäßen Service miteinander verbindet und täglich dazu beiträgt, Lieblingsschuhen ein zweites Leben zu schenken.
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Was einst mit Vorträgen über Maßschuhe begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem festen Bestandteil seiner unternehmerischen Tätigkeit. Seit der Gründung von Vickermann & Stoya hat Matthias Vickermann mehr als 100 Vorträge, Workshops und Impulse gehalten – zunächst rund um das Schuhmacherhandwerk, die Entstehung eines Maßschuhs, Materialien, Werterhalt und die richtige Schuhpflege.
Mit dem Wachstum der Manufaktur veränderten sich auch die Themen. Aus handwerklichen Einblicken wurden Vorträge über Unternehmertum, Markenführung und die Frage, wie sich traditionelle Geschäftsmodelle erfolgreich in die Zukunft übertragen lassen. Dabei steht weniger die Theorie als vielmehr die praktische Erfahrung eines Unternehmers im Mittelpunkt, der sein Unternehmen über zwei Jahrzehnte hinweg aufgebaut, weiterentwickelt und immer wieder neu gedacht hat.
Heute spricht Matthias Vickermann vor Unternehmen, Führungskräften, Netzwerken und Verbänden über die Bedeutung von Haltung in einer zunehmend digitalen Welt. Er zeigt auf, wie Werte zu einem echten Wettbewerbsvorteil werden können, warum Luxus weit mehr ist als ein Preisschild und weshalb Authentizität, Konsequenz und Persönlichkeit langfristig erfolgreicher sind als kurzfristige Trends.
Weitere Schwerpunkte seiner Vorträge sind die Entwicklung der eigenen Marke, unter Anderem die Zukunft des Handwerks, nachhaltiges Unternehmertum, Kundenerlebnisse im Premium- und Luxussegment sowie die Frage, wie Unternehmen ihre Geschichte nutzen können, um Identität und Relevanz zu schaffen.
Seine Vorträge leben von persönlichen Erfahrungen, konkreten Beispielen aus dem Unternehmensalltag und der Überzeugung, dass wirtschaftlicher Erfolg und eine klare Haltung kein Widerspruch sind, sondern sich gegenseitig stärken.
Ob auf Unternehmerveranstaltungen, Branchentreffen, Netzwerkformaten oder als Gastredner bei Unternehmen, Matthias Vickermann spricht über das, was ihn seit Beginn seines Weges antreibt. Er ist für Unternehmenssveranstaltungen, Branchentreffen und Netzwerkformate buchbar.
Sein Weg zeigt, wie sich Innovation und Tradition gegenseitig ergänzen können.
Ob neue Materialien, digitale Prozesse oder nachhaltige Produktionsmethoden, Matthias denkt das Handwerk konsequent weiter.
Engagement aus Überzeugung.
WO HALTUNG WICHTIG IST
Unternehmerisches Handeln bedeutet für Matthias Vickermann nicht nur für Kunden, Mitarbeiter und Unternehmen, sondern auch für die Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen.
Seit vielen Jahren engagiert er sich ehrenamtlich in unterschiedlichen Bereichen. Dazu gehören unter anderem seine Mitgliedschaft bei Rotary International, sowie die Unterstützung mehrerer Patenkinder in verschiedensten Teilen der Welt. Darüber hinaus war er acht Jahre lang im Vorstand der Baden-Badener Unternehmer Initiative (BBI) tätig und setzte sich dort für den Austausch zwischen Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft ein.
Ein besonderer Schwerpunkt seines Engagements liegt auf der Förderung lokaler Projekte. So organisiert und begleitet er regelmäßig Benefizveranstaltungen, deren Erlöse gemeinnützigen Zwecken in der Region zugutekommen. Zu den Höhepunkten zählen Konzerte mit renommierten Künstlern wie Igor Levit und Lukas Sternath. Die Einnahmen dieser Veranstaltungen fließen vollständig in soziale und kulturelle Projekte vor Ort.
Auch seine Unternehmen tragen diese Haltung nach außen. Mit Shoedoc wurden in den vergangenen Jahren mehrfach soziale Initiativen unterstützt. Gemeinsam mit Partnern und Kunden entstanden Schuhsammelaktionen zugunsten der Bergdörfer Engel sowie des Frauenhauses Baden-Baden. Über längere Zeiträume wurden gut erhaltene Schuhe gesammelt, professionell aufgearbeitet und anschließend an Menschen weitergegeben, die sie dringend benötigen.
Die Idee dahinter ist ebenso einfach wie wichtig: Schuhe sind weit mehr als ein Gebrauchsgegenstand. Sie schaffen Mobilität, schützen, vermitteln Würde und begleiten Menschen durch ihren Alltag.
Diese Überzeugung zeigte sich auch während der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal. Um Betroffene unmittelbar zu unterstützen, bot Shoedoc kostenlose Schuhreparaturen und Reinigungen an. Ein kleiner Beitrag, um Menschen in einer schwierigen Situation praktisch zu helfen.